Was ist klassische Homöopathie?

Die Homöopathie ist eine Arzneiheilkunde, die der in Meißen geborene Arzt Dr. Samuel Hahnemann vor 200 Jahren begründet hat.
Sie ist in der Medizin offiziell anerkannt. Die Ausbildung der homöopathischen Ärzte ist durch die Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer geregelt: Nach abgeschlossenem Medizinstudium wird eine 3jährige Weiterbildung in Homöopathie absolviert, die mehrere Wochenkurse und die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte umfaßt.
Zentrale Aussagen der klassischen Homöopathie sind die Individualisierung eines jeden Krankheitsfalles und die Ähnlichkeitsregel: Similia similibus curentur (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt).
Dies bedeutet, daß durch Befragung und Befundung in jedem einzelnen Fall das Krankheitsgeschehen beurteilt werden muß. Das dabei entstehende Bild des Krankseins wird verglichen mit einem durch die Toxologie oder Prüfung am gesunden Menschen gewonnene Arzneimittelbild. Je ähnlicher sich beide sind, desto besser kann durch die dann verabreichte homöopathische Arznei der Heilungsvorgang im kranken Organismus angeregt werden. Diese Prozedur kann bei akuten Krankheiten rasch gehen, insbesondere bei chronischen Krankheiten bedarf es einer ausführlichen Unterredung.
Die klassische Homöopathie ist somit eine umfassende, die Ganzheit des Menschen betrachtende und behandelnde Heilmethode.
Die homöopathischen Arzneien sind anerkannte Heilstoffe. Sie werden aus Pflanzen, Mineralstoffen, Metallen und auch aus tierischen Stoffen gewonnen.
Bei der Herstellung der homöopathischen Arzneien werden besondere Verfahren (Verdünnung und Potenzierung) angewendet. Sie wirken auf den Organismus in der Weise, daß die jedem Körper innewohnenden Heilkräfte angeregt werden.

Unsere Biographie

Die Gesellschaft Homöopathischer Ärzte in Sachsen wurde als eingeschriebener Verein 1993 in Leipzig gegründet. Unsere Gesellschaft ist im Dachverband "Deutscher Zentralverein Homöopathischer Ärzte e.V. (DZVHÄ)" organisiert. Der DZVHÄ ist der Berufsverband der homöopathisch arbeitenden Ärzte in Deutschland. Er besteht seit 1829 und ist der älteste deutsche Ärzteverein. Gegründet wurde der Verband anläßlich des 50. Doktorjubiläums Samuel Hahnemanns, des Begründers der Homöopathie.

Unser Vorstand

Bitte klicken Sie hier!


Unsere Ziele

  • Pflege und Ausbau der Homöopathie
  • Ausbildung von Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten, Medizinstudenten und Apothekern in Klassischer Homöopathie
  • Wahrnehmung und Vertretung berufspolitischer Interessen der homöopathischen Ärzte
  • Stellung der Homöopathie im Gesundheitswesen festigen
  • öffentliche Information über Homöopathie

Unsere Organisationsstruktur

Ordentliches Mitglied kann jeder Arzt und Zahnarzt werden, der die Voraussetzungen für die Zusatzbezeichnung Homöopathie erfüllt hat bzw. gerade erwirbt und die homöopathische Heilweise anwendet.
Die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung wählt den Vorstand für die Dauer von 4 Jahren. Einmal im Jahr tagt die Hauptversammlung des DZVHÄ, auf welcher unser Landesverband durch Delegierte vertreten wird.

Die Satzung der Gesellschaft kann beim Vorstand angefordert werden.